theater.wozek
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HAMLET X=Y

von Holger Schober

Ophelia ist neu in der Stadt, in der Schule und sofort fällt ihr Hamlet auf: ein merkwürdig verschlossener Typ, der düsteren Gedanken nachhängt und zu gerne mit geschwollenen Formulierungen provoziert. Trotzdem ist sie fasziniert von ihm und seinen Überlegungen über das Gefühl des Verlorenseins angesichts all der Möglichkeiten, die das Leben einem bietet, und dem zehrenden Zweifel an der eigenen Existenz. Die beiden verlieben sich ineinander, hüten es aber wie ein Geheimnis. Doch völlig überraschend stirbt Hamlets Vater, und von einem Tag auf den anderen ist Hamlet verändert, finsterer, fatalistischer. Denn in ihm keimt ein fürchterlicher Verdacht: Was, wenn seine Mutter und sein Onkel mit dem Tod des Vaters zu tun haben, um einen eigenen Vorteil daraus zu ziehen?

Der Autor Holger Schober spielt lustvoll mit Figuren und Motiven aus Shakespeares Klassiker über die Suche nach dem Sinn im Leben – und überträgt sie unmittelbar in die Zeit des vielleicht größten Umbruchs aller Gewissheiten: die Pubertät. Sein oder Nichtsein, aber auch: Zusammensein oder Nichtzusammensein, das sind die Fragen, aus denen dieser Schleudergang durch Gefühls- und Gedankenwelten gemacht ist.

Premiere

10.2.2026 / 19:30 Uhr / Tribüne Linz

25.2.2026 / 19 Uhr / MQ Performing Stage Wien

 

Schulaufführung

10.2.2026 / 11 Uhr / Tribüne Linz

25.2.2026 / 10 Uhr / MQ Performing Stage Wien

 

Tickets für Tribüne Linz https://reservation.ticketleo.com/event/34402/hamlet

 

Kartenreservierung unter office@theater-wozek.at oder 0660/8672446

 

Gerne kommen wir auch zu Ihnen als Gastspiel in die Schule  (ab 50 Schüler*innen).

Ab 3 Klassen können Sie einen Termin bei uns buchen für den Spielort: MQ Performing Stage, Mariahilfer Straße 51. Wir spielen HAMLET auf Deutsch oder Englisch.

Darsteller*innen

JULIA WOZEK

ist Schauspielerin und Filmemacherin aus Österreich.

 

Sie absolvierte 2018 die paritätische Bühnenreifeprüfung.

Seither steht sie regelmäßig auf der Bühne und vor der Kamera (u.a. in Produktionen für ORF, Servus TV, Netflix, Amazon Prime,…).

2019 gründete sie den Verein wozek.film, mit dem sie mehrere Kurzfilme und eine Webserie produzierte.

2024 produzierte sie KAGRAN, ihren ersten Spielfilm, in dem sie auch die Co-Regie übernahm.

 

Nicolas Hoser

geboren 1999 in Wien.

 

Von klein auf Schauspielunterricht bei Birgit Oswald. Nach Abschluss eines Studiums an der Fachhochschule der Wiener Wirtschaft, Schauspielstudium an der Schauspielschule Krauss in Wien. Arbeit als Regieassistent und Schauspieler u. a. im Schauspielhaus Wien und im THEO - Theaterort für junges Publikum

Regie

KARL WOZEK

Dozent an der Schauspielschule Krauss, Regisseur, Schauspieler, Autor

 

1992 hat er mit der staatlichen Bühnenreifeprüfung sein Schauspielstudium abgeschlossen. Dannach war er als Schauspieler in Österreich, Deutschland, Russland und Italien tätig. 

1996 gründete er den Kulturverein theater.wozek. 

Seit 1997 arbeitet er als Regisseur in Wien, Graz, Salzburg, Linz, Prag, Berlin, … 

Er hat Lyrik und Kurzprosa veröffentlicht, Theaterstücke verfasst, Romane für die Bühne dramatisiert, Drehbücher geschrieben und Literatur-Performances im öffentlichen Raum inszeniert. 
2008 wurde ihm für das Stück "Anschlag" vom österreichischen Bundesministerium für Kunst und Kultur das Dramatikerstipendium zuerkannt.

Seit 2020 Dozent an der Schauspielschule Krauss.

Medien

Ein „Hamlet“ als packendes Pubertätsdrama

Julia Wozek und Nicolas Hoser bei der Premiere von „Hamlet“ in der Tribüne Linz

Ohrenbetäubender Lärm in der Tribüne Linz vor Beginn der Schülervorstellung „Hamlet X=Y“, frei nach Shakespeare. Adaptiert und konzentriert auf gut eine Stunde geht es hier zwei Pubertierenden um „Sein oder Nichtsein“. Der Verein Theater Wozek feierte eine gelungene Premiere des Zweipersonen-Stücks, das auch noch in Wien zu sehen ist.

 

Ophelia stürmt auf die Bühne: „Wenn Du Deinen Frust nicht tötest, tötet er Dich“. Schon nach den ersten Sätzen herrscht Stille, unterbrochen nur durch Lachen, Applaus oder Mitleidskundgebungen, Zeichen der intensiven Teilhabe des jugendlichen Publikums am Schicksal von Hamlet und Ophelia.

 

Der Autor Holger Schober überträgt das wuchtige Drama in eine Phase des großen Umbruchs für alle Menschen: die Pubertät. Zusammensein oder Nichtzusammensein – das ist nur eine der Ungewissheiten, in einem Meer von Möglichkeiten und Meinungen.

 

Sprüche und echte Probleme

Ophelia ist neu in der Stadt und an der Schule. Ihr Vater hat hier einen Job gefunden. Sofort fällt ihr Hamlet auf. Sein Vater heißt König, Chef der Firma, wo ihr Vater arbeitet. Ophelia provoziert den merkwürdig verschlossenen Jungen. Hamlet kontert mit schlagfertigen, teils philosophisch düsteren Ansagen. Als „emotional verkümmerter Alien“ zweifelt er an der jeglichen Realität: „Du existierst, weil ich dich denke“. Seine tiefe Unsicherheit packt er in pubertär lässige Sprüche mit perfekt passenden Originalzitaten. Die beiden sind fasziniert voneinander, verlieben sich …

 

Die zwei großartigen Schauspieler Julia Wozek als Ophelia und Nicolas Hoser als Hamlet fesseln vom ersten Augenblick an mit ihrer dramatischen Folge von inneren und äußeren Umbrüchen. Regisseur Karl Wozek spielt mit den jungen Menschen so feinfühlig wie mit den Figuren und Motiven aus Shakespeares gleichnamigem Klassiker. Begeisterter Applaus!

 

Theater Wozek, in Wien angesiedelt, spielt die packende Schulklassenfassung von „Hamlet“ auch noch am 25. Februar im MQ Performing Stage Wien.

Ohrenbetäubender Lärm in der Tribüne Linz vor Beginn der Schülervorstellung „Hamlet X=Y“, frei nach Shakespeare. Adaptiert und konzentriert auf gut eine Stunde geht es hier zwei Pubertierenden um „Sein oder Nichtsein“. Der Verein Theater Wozek feierte eine gelungene Premiere des Zweipersonen-Stücks, das auch noch in Wien zu sehen ist.

 

Ophelia stürmt auf die Bühne: „Wenn Du Deinen Frust nicht tötest, tötet er Dich“. Schon nach den ersten Sätzen herrscht Stille, unterbrochen nur durch Lachen, Applaus oder Mitleidskundgebungen, Zeichen der intensiven Teilhabe des jugendlichen Publikums am Schicksal von Hamlet und Ophelia.

 

Der Autor Holger Schober überträgt das wuchtige Drama in eine Phase des großen Umbruchs für alle Menschen: die Pubertät. Zusammensein oder Nichtzusammensein – das ist nur eine der Ungewissheiten, in einem Meer von Möglichkeiten und Meinungen.

 

Sprüche und echte Probleme

Ophelia ist neu in der Stadt und an der Schule. Ihr Vater hat hier einen Job gefunden. Sofort fällt ihr Hamlet auf. Sein Vater heißt König, Chef der Firma, wo ihr Vater arbeitet. Ophelia provoziert den merkwürdig verschlossenen Jungen. Hamlet kontert mit schlagfertigen, teils philosophisch düsteren Ansagen. Als „emotional verkümmerter Alien“ zweifelt er an der jeglichen Realität: „Du existierst, weil ich dich denke“. Seine tiefe Unsicherheit packt er in pubertär lässige Sprüche mit perfekt passenden Originalzitaten. Die beiden sind fasziniert voneinander, verlieben sich …

 

Die zwei großartigen Schauspieler Julia Wozek als Ophelia und Nicolas Hoser als Hamlet fesseln vom ersten Augenblick an mit ihrer dramatischen Folge von inneren und äußeren Umbrüchen. Regisseur Karl Wozek spielt mit den jungen Menschen so feinfühlig wie mit den Figuren und Motiven aus Shakespeares gleichnamigem Klassiker. Begeisterter Applaus!

 

Theater Wozek, in Wien angesiedelt, spielt die packende Schulklassenfassung von „Hamlet“ auch noch am 25. Februar im MQ Performing Stage Wien.

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