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Komplexe sind cool

oder die Zeit der Verlierer

Uraufführung

14+ / 75 min

 

Die Theaterproduktion „KOMPLEXE SIND COOL“ widmet sich in kritisch-humorvoller Weise dem Thema „Minderwertigkeits- und Überlegenheits-Gefühl“.

 

Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir uns minder fühlen, unterlegen, schwach und ängstlich. Oder wir verhalten uns besserwisserisch, arrogant, zynisch, aggressiv und herrscherrisch.  Das ist an und für sich ganz normal und noch kein besonderes Problem.

 

Was aber, wenn jemand ständig das Gefühl hat, nichts wert zu sein oder sich immer und überall behaupten zu müssen? Wenn das Leben dadurch eine Qual wird und nur Stress bedeutet? 

 

Für viele Menschen ist dieser Zustand ein alltäglicher. Sie leiden extrem darunter und haben oftmals große Schwierigkeiten sich in einer Gemeinschaft zurechtzufinden: z. B. in der Schulklasse, im Betrieb, im Sportverein, in der Familie usw.

 

Manche schaffen es, ein Doppelleben zu führen. Nach außen hin gibt man sich souverän oder zumindest angepasst, innerlich aber herrscht ein enormer Leidensdruck. Früher oder später fällt dann doch die Maske.

 

Das Stück „KOMPLEXE SIND COOL“ beschäftigt sich mit diesem Phänomen.

Unter dem Motto: „Denjenigen Mut machen, die entmutigt sind“ wollen wir mit dieser Produktion ein Zeichen setzen für Mitmenschlichkeit und Zusammenhalt.    

INHALT

 

Eine kurze Performance (Prolog)

zum Thema „Selbstbewusstsein + Minderwertigkeitsgefühl“ eröffnet das Stück.

 

Dann erzählen die Schauspieler die Geschichte „Die Zeit der Verlierer“. Während des Erzählens schlüpfen sie in die Rollen der Protagonisten. Das szenische Spiel beginnt.

 

Die Geschichte handelt von Haily, Laura, Mike, Nora und Riss. Sie haben sich heimlich verabredet und schmieden einen Plan. Der Grund: Sie alle haben massive Probleme mit ihrer jeweiligen Lebenssituation. Damit sollte jetzt Schluss sein. Sie wollen nicht mehr in der Schule oder zu Hause oder sonst wo als Loser, Außenseiter und Komplexler abgestempelt werden.

 

 „Wir sind doch alle aus demselben Grund hier. Wir hassen unser Leben, oder besser gesagt, das Leben hasst uns. Deswegen haben wir uns doch getroffen, oder? Dass wir etwas dagegen unternehmen. Und dass wir uns dabei helfen. Als Gruppe.“

 

Allen wird klar: Wenn sie jetzt gemeinsame Sache machen, haben sie die Chance, ihr Leben von Grund auf zu ändern. Mit einem Schwur beschließen sie, ihr Schicksal von nun an selbst in die Hand zu nehmen.

 

„Als Gruppe können wir Dinge schaffen, von denen jeder einzelne von uns nur träumen kann.“

 

Sie vereinbaren weitere Treffs, bei denen sie sich gegenseitig pushen. Mit diversen Mutproben und einer Art Survivaltraining machen sie sich stark für den Tag X, an dem alles anders sein wird …

 

Zum Schluss der Aufführung etabliert sich eine Art Talk Show, bei der das Publikum auf charmante Weise integriert wird.

 

ZU DEN CHARAKTEREN

 

Die Charaktere Haily, Laura, Mike, Nora und Riss sind an Menschen angelehnt, die wir aus der Literatur, aus dem (Comic)Film und aus der Wirklichkeit kennen.

 

Laura aus „Die Glasmenagerie“ von Tennessee Williams.

Riss aus „Der Zerrissene“ von Johann Nestroy.

Haily als Harley Quinn (Batman-Figur, Geliebte vom Joker).

Nora aus „Nora oder Ein Puppenheim“ von Henrik Ibsen.

Mike als Mike Tyson (Boxweltmeister im Schwergewicht).

TEAM

 

Darsteller:  Ensemble „junges theater im ersten stock“

Haily: Julia Wozek

Laura: Mara Koppitsch

Mike: Stefan Kaiser

Nora: Angelika Orzel

Riss: Gerhard Flödl

 

Stück / Regie:                                         

Karl Wozek

 

Organisation/Schauspielschule am Prayner:          

Robert Koukal

 

Schulkoordination:                       

Elfi Vozenilek

SPIELORT

Theater im ersten Stock

1060 Wien, Mariahilfer Straße 51

SPIELZEIT

 

Premiere

Mi 7. Nov 2018 / 19:30 Uhr

 

weitere Vorstellungen

Do 8. Nov, Di  13. Nov, Mi 21. Nov 2018

Di 4. Dez, Do 7. Dez, Di 18. Dez, Do 20. Dez / jeweils 10:00 Uhr

 

Wiederaufnahme

Di 19. März 2019 / 10 Uhr

Do 21. März 2019 / 10 Uhr

 

TICKETS / INFO

office@theater-wozek.at

+43/660/867 2446

 

www.theater-wozek.at

www.schauspiel.prayner.at

Medien

„Pinguine können fliegen!“

© Bild: theater.wozek
 

„Komplexe sind cool oder die Zeit der Verlierer“: Fünf klein- und niedergemachte Charaktere entwickeln in diesemJugendstück Mut zu (ihrer) Veränderung.

 

Du bist nichts, du kannst nichts, du bist nichts wert. Zu schiach, zu blöd, zu was auch immer – wie oft hören Kinder und noch viel mehr Jugendliche solche und andere Sager. Nicht nur von Erwachsenen, ob Eltern und andere Verwandte, von Lehrpersonen usw., sondern nicht selten auch von mehr oder minder Gleichaltrigen. Die glauben, sich selber größer zu fühlen, wenn sie andere klein und niedermachen.

Wie aus dieser Sch... rauskommen? Das war – und ist – der Ansatz der fünf jungen Schauspieler_innen und ihres Regisseurs in „Komplexe sind cool oder die Zeit der Verlierer“. Kein moralisierendes Stück, auch keines mit quasi einer Anleitung zum Erfolgreich-Sein. Und auch keines mit dem was Happy-End genannt werden könnte.

 

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© Bild: theater.wozek
 

Gemeinsam entwickelt

Aus der Idee des besessenen Theatermachers Karl Wozek entwickelten Gerhard Flödl, Stefan Kaiser, Mara Koppitsch, Angelika Orzel und Julia Vozenilek im gemeinsamen Prozess mit dem Regisseur ein sehr energiegeladenes, starkes und trotz – oder vielleicht sogar wegen des ernsten Themas immer wieder witziges, (selbst-)ironisches eineinhalbstündiges Stück. In dem entwickeln die Schauspieler_innen, die sich alle noch in unterschiedlichen Stadien ihrer Ausbildung befinden – die Figuren von den runtergemachten Schritt für Schritt zu selbstbewussteren Charakteren. Und das im Miteinander, mit gegenseitiger Hilfe. Auch wenn das, sehr realistisch, nicht immer glattgeht, Rivalitäten und Wickel aufkeimen usw.

„Wir sind doch alle aus demselben Grund hier. Wir hassen unser Leben, oder besser gesagt, das Leben hasst uns. Deswegen haben wir uns doch getroffen, oder? Dass wir etwas dagegen unternehmen. Und dass wir uns dabei helfen. Als Gruppe können wir Dinge schaffen, von denen jeder einzelne von uns nur träumen kann.“ Sie suchen sich einen Mut-Spruch: „ Pinguine können fliegen!“

 

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© Bild: theater.wozek
 

Inspirationen aus Literatur, Comic und Sportwelt

Vorbilder für ihre fünf Bühnenfiguren haben sie in Literatur, Comic und der echten Sportwelt gesucht und gefunden. In dem einen und anderen Detail lassen sie diese „Verwandtschaft“ auch anklingen: Laura (Mara Koppitsch) aus Tennessee Williams‘ „Die Glasmenagerie“. Riss (Gerhard Flödl) auch schon vom Namen her nimmt Anleihe bei „Der Zerrissene“ von Johann Nestroy, ebenso Nora (Angelika Orzel) bei Henrik Ibsens „Nora oder Ein Puppenheim“. Den Namen hat Mike (Stefan Kaiser) vom ehemaligen Box-Champion und Ohr-Abbeißer Mike Tyson. Haily (die schier vor Power explodierende Julia Vozenilek) erweist Harley Quinn (Batman-Figur, Geliebte vom Joker) die Ehre.

Es bleiben aber bewusst nicht mehr als Inspirationen durch die genannten bekannteren Figuren, die fünf jungen Bühnenaktuer_innen des Ensemble „junges theater im ersten stock“ ( Wien, Mariahilfer Straße) schaffen ihre eigenen Charaktere – und machen vielleicht auch durch die Art ihrer Entwicklung Mut, auch wenn das Stück gegen Ende einen harten Bruch erlebt.

 

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© Bild: theater.wozek
 

Infos: Was? Wer? Wann? Wo?

„Komplexe sind cool oder die Zeit der Verlierer“
Theater.Wozek
1 ¼ Stunden, ab 14 J.

Stück / Regie: Karl Wozek
Darsteller_innen:  Ensemble „junges theater im ersten stock“
Haily: Julia Vozenilek
Laura: Mara Koppitsch
Mike: Stefan Kaiser
Nora: Angelika Orzel
Riss: Gerhard Flödl

Organisation/Schauspielschule am Prayner: Robert Koukal
Schulkoordination: Elfi Vozenilek

HTL Wien 10

 

Wir, die Schüler*innen der 2Bhel mit Prof. Patricia Küng und der 1Ahel mit Prof. Tina Herbsthofer, besuchten am 08.11.2018 die Theaterproduktion „Komplexe sind cool“. Das Stück beschäftigte sich auf kritisch-humorvolle Weise mit dem Thema Minderwertigkeitsgefühl.

20181108 theater
Die fünf jungen Schauspieler*innen überzeugten uns mit ihren hervorragenden Leistungen und zogen uns für eineinhalb Stunden in ihren Bann. Im Vordergrund stand dabei das Motto: „Denjenigen Mut machen, die entmutigt sind“. Insbesondere die Diskussion mit dem Regisseur und den Bühnenkünstler*innen am Schluss hat uns beeindruckt. Noch nie wurde uns die Möglichkeit geboten, hautnah mit dem Bühnenteam kommunizieren zu können. Wir diskutierten über Themen wie Mitmenschlichkeit, Zusammenhalt und Freundschaft. Außerdem wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass Technik in Zusammenhang mit Theater eine äußerst wichtige Rolle spielt. Anschließend spazierten wir an diesem lauen Novembertag über die Mariahilfer Straße zum Naturhistorischen Museum. Dort schlenderten wir durch das Museum und staunten nicht schlecht über die vielfältigen Sammlungen.

Das Theaterstück wird uns noch länger in Erinnerung bleiben.

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